With a Little Help from My Friends: Das passiert also, wenn langjährige Rennmechaniker Neunelfer-Backdates bauen, drittes Kapitel

Freitag, 1.10.2021, 1990er 911 (Typ 964) targa, Retro-Aufbau durch AMS Ströder, Montabaur/D - Foto: netzwerkeins GmbH, Carsten Krome

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1990er 911 (Typ 964) targa, Retro-Aufbau durch AMS Ströder

With a Little Help from My Friends …

… das passiert also, wenn langjährige Rennmechaniker Neunelfer-Backdates bauen, drittes Kapitel

Drittes Kapitel: Dank Norbert Webers Expertise in der Verbundstofffasern-Technologie entstand aus Ströders hauseigenem Formenbau ein stimmiges Gesamtbild.

Daraus entstand der Siegerwagen des 24-Stunden-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife 2006, sechs weitere Triumphe auf dem Eifelkurs – der jüngste erst vor wenigen Monaten – folgten. Dank Webers Expertise in der Verbundstofffasern-Technologie entstand aus Armin Ströders hauseigenem Formenbau ein Bestand an professionellen Leichtbau-Teilen von der Kofferraumhaube über die vorderen Kotflügel, die hinteren Seitenwände und beide Stoßfänger bis hin zum Heckdeckel. Kombiniert werden sollte das Ensemble mit einer targa-Karosserie holländischen Ursprungs – eine seltenere Kombination. „Wir haben die ältere Verkleidung des Überrollbügels mit den seitlichen Schlitzen verwendet, um so ein etwas stimmigeres Gesamtbild zu erhalten“, erzählt Armin Ströder, der das vergleichsweise hochpreisig angekaufte Neunelfer-Gehäuse unter hohem Wasserdruck entlacken ließ. „Dabei zieht der Wasserstrahl eine Kreisbahn wie zuhause bei einem Hochdruckreiniger“, dokumentiert der Pragmatiker, „würde er das nicht tun, wäre da statt blankem Metall ein Loch – wenigstens eins. Aber in dieser Liga geht es um absolute Top-Qualität, da muss alles perfekt vorbereitet sein. Und natürlich investiert man auch viele Stunden in Lösungen, die später vielleicht wieder verworfen werden. Letztlich läuft das bei einem Rennporsche auch nicht anders ab, abgesehen von der Farbwahl vielleicht.“ Während diese im Motorsport häufig auf ein neutrales Weiß hinausläuft, um später folieren zu können, entscheiden bei Retro-Projekten eher der Zeitgeist und das Ästhetik-Empfinden des jeweiligen Klienten.

( … to be continued … )

Weiter geht’s im vierten Kapitel: Ein 1973 gebräuchliches Original-„Buschgrün“ sollte es sein.

https://www.ams-kfz-werkstatt.de/2022/11/06/with-a-little-help-from-my-friends-das-passiert-also-wenn-langjaehrige-rennmechaniker-neunelfer-backdates-bauen-viertes-kapitel/

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